Hey there!

Die spielen demnächst in Nürnberg im Hirsch. Bin noch unentschlossen, ob ich hingehen soll: 20 Öcken kostet die Karte…

Ein Mal Antistadl, bitte!

Gestern war ich, nach einem kurzen Apéritif im Café Abseits, spontan noch im Morph Club, weil da der vielgerühmte Antistadl stattfand. Um den Unwissenden unter meinen (möglicherweise doch existierenden) Lesern kurz zu erklären, wobei es sich bei Antistadl handelt, zitiere ich kurz von der Antistadl-Homepage:

Am Samstag, den 30. Januar 2010, findet der nächste Antistadl statt. Gekonnt schleimig präsentiert vom absoluten Traumpaar der internationalen Showbranche, Marihuanne&Kiffael (vergesst Wolfgang und Anneliese – das sind nur schlechte Kopien…). Sie begrüßen u.a. folgende Gäste:

  • Boxgalopp feat. Kapelle Rohrfrei (Musik aus Franken und dem Rest der Welt) [...]
  • Blunz’n'Flönz (niederrheinisch-fränkisches Diskopolka-Freundschaftsprojekt) [...]
  • Fei Scho (Oberbayern vom Landler zum Funk) [...]
  • Rakete Bangkok (Punkrock-Volxlieder aus Molwanien)

Über Rakete Bangkok gibt es mehr Gerüchte als Gerüche auf einer molwanischen Autobahntoilette, heißt es. Diese professionelle Panzerknackerbande kommt aus gutem Hause: all ihre Vorfahren waren renommierte molwanische Bankräuber, deren Bilder heute noch die Straßen säumen – als Warnung! Sie spielen Punkrockchansons – die traditionelle Volxmusik ihres Landes. Olga Futurova (Gesang und orange Haare), Piotr Pistolov (Schlagzeug und Rotlicht) und Davor Killoff (Akkordeon und Latinlove) sind unglaublich… unglaublich schräg und lustig!

Quelle: Antistadl

Da ich erst gegen 0.30 Uhr, kurz bevor Rakete Bangkok loslegten, ankam, habe ich die ersten drei Bands leider nicht mehr gesehen. Nichtsdestotrotz durfte ich noch den vollen Eintrittspreis von 10 Euro (!) berappen; das fand ich, gelinde gesagt, etwas dreist. Als treuer Morphclub-Fan bin ich natürlich trotzdem rein, um die hochgerühmten Rakete Bangkok endlich auch mal live gesehen zu haben. Was ich dann geboten bekam, war leider mehr durchschnittlich, als dass es mich von den Socken gehauen hätte. Englische und deutsche Punk-Klassiker, im Volksmusikstil (Gesang, Harmonika und Schlagzeug) neu vertont. Irgendwie fehlte mir da der richtige “Bumms”. Man könnte auch sagen, dass ich, was Volksmusik angeht, bereits ziemlich vom Eläkeläiset’schen Humppa vereinnahmt bin, und es deshalb Bands mit ähnlichem musikalischen Setup schwerer haben, mich zu überzeugen.
Fazit: Musik war okay, die paar Bekannten, die ich getroffen habe und mit denen ich quatschen konnte, haben dem Abend zu einem akzeptablen Ende verholfen.

Eeeeeemil

Meine Mitbewohnerin hat mir gestern dieses Video gezeigt, und seitdem muss ich jedes Mal lachen, wenn ich es mir ankucke :-)


Habe die Ehre Buam und Mescha!

Attwenger sind wirklich ein Ereignis. Wer die Chance hat, sie mal live zu erleben, sollte das wirklich machen. Ich mein, wer kommt sonst auf die Idee, seine Steirische durch den Verzerrer zu jagen?

Good Morning, Dancing Guy!